Meldung vom 16.11.2016

Am Polder Bramel wurde direkt am Aussichtsturm beginnend "geholzt". Nachdem sich viele Menschen betroffen meldeten, hier eine kurze Nachricht: Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Cuxhaven teilte uns mit, dass sie sich dieser "unschönen" Baggerarbeiten bereits angenommen habe und mit der Gemeinde Schiffdorf und dem Wasserverband in Verbindung gesetzt habe. Künftig sollen notwendige Unterhaltungsarbeiten möglichst schonender ausgeführt werden.

Bei einer vor Ort Recherche fanden wir im dortigen Bereich eine Gewässerverschmutzung (trübe, milchiger Randgraben) vor. Auch hier waren der Landkreis Cuxhaven und die Gemeinde Schiffdorf aktiv, haben die Verursacher ermittelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)
(©W.Gusky)

Flusslandschaft Geeste

Natürliches Leben am Polder Bramel am Unterlauf der Geeste (©H.Kunze)
Natürliches Leben am Polder Bramel am Unterlauf der Geeste (©H.Kunze)

Die Flusslandschaft Geeste hat sich in vielen Bereichen sehr gut entwickelt. Insbesondere in den Bereichen, in denen eine Landwirtschaft im guten Sinne betrieben wird. Hochintensive Landwirtschaft schadet der Umwelt, der Natur und damit den Menschen.

Seltene Zitronenstelze am Polder Glies gesichtet

Im Sommer 2013 wurde am Polder Glies dieses brütende Paar der seltenen Zitronenstelze gesichtet. Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des BUND Landesverband Bremen.

Zitronenstelze (©H.Kunze)
Zitronenstelze (©H.Kunze)
Zitronenstelze (©H.Kunze)
Zitronenstelze (©H.Kunze)

Flusslandschaft Geeste mit Polder Glies und Polder Bramel

Polder Glies bei Sellstedt (© W.Gusky)
Polder Glies bei Sellstedt (© W.Gusky)
Polder Bramel im Januar (© W.Gusky)
Polder Bramel im Januar (© W.Gusky)

Die Flusslandschaft der Geeste wurde durch menschlichen Einfluss erheblich verändert. Schon Lina Delfs führt in ihrem Buch "Schiffahrt auf der Geeste" (1986) aus: "Ursprünglich wirkten sich Ebbe und Flut ungefähr 25 km flußaufwärts bis zur Köhlener Brücke aus, so daß der Fluß bis dorthin schiffbar war. Unterhalb der Köhlener Brücke hatte der Fluß in einer breiten, anmoorigen und seenreichen Talaue bis zur Mündung zahlreiche Mäander ausgebildet". "Größere Eingriffe in den Lauf des Flusses zur Strombettverkürzung erfolgte(n) nicht der Schiffahrt wegen, sondern sollte(n) der besseren Entwässerung der Geesteniederung dienen". "Die Verkürzung des Flußlaufes führte zu einer Belebung der Tiefenerosion. Die dadurch hervorgerufene Absenkung des Grundwasserspiegels verbesserte einerseits die Entwässerung, führte aber andererseits dazu, daß die Seen an der Geeste (z.B. Ringstedter See, Altluneberger See, Großer Delf, Kleiner Delf, Hempkuhle) entweder ganz verschwanden oder bis auf kümmerliche Reste zusammenschrumpften".

Der BUND Landesverband Bremen engagiert sich in der Flusslandschaft Geeste mit dem Geeste-Projekt für eine naturnahe Flusslandschaft.

Das Geeste-Projekt

Mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie wurden neue Maßstäbe für eine einheitliche, nachhaltige und naturverträgliche Gewässerentwicklung geschaffen. Angestrebt wird ein ökologisch orientierter ganzheitlicher Gewässerschutz. Seit 2006 entwickelt der BUND Landesverband Bremen in Kooperation mit dem BUND Unterweser Verbesserungsvorschläge für das Gewässer von der Quelle bei Hipstedt bis zur Geestemündung in die Weser.

Das Projektgebiet des Geeste-Projektes umfasst nicht nur den Fluss "Geeste" allein, sondern auch die Randgebiete und insbesondere die dortigen Randgewässer.

Besondere Bedingungen gelten für den Oberlauf, den Mittellauf sowie den Unterlauf.

Größere Maßnahmen waren nötig, um die Gebiete um den Sellstedter See, den Polder Bramel bzw. den Nebenbach "Grove" in einen besseren ökologischen Zustand zu überführen.

 

 

Der Oberlauf der Geeste (©BUND-Bremen)
Der Oberlauf der Geeste (©BUND-Bremen)
Der Mittellauf der Geeste (©BUND-Bremen)
Der Mittellauf der Geeste (©BUND-Bremen)
Der Unterlauf der Geste mit Moor (©H.Kunze)
Der Unterlauf der Geste mit Moor (©H.Kunze)
Grünland in der Geesteniederung bei Spaden (©H.Kunze)
Grünland in der Geesteniederung bei Spaden (©H.Kunze)


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