Blumenreiche Wiese bei Drangstedt

Die Landschaft der Reitwiesen hier entstand durch bäuerliche Nutzung. Die früher üblichen kleinteiligen Wiesen und Weiden sind durch Gräben voneinander getrennt. Nur im späten Sommer war unsere Wiese in ihrem nassen nördlichen Teil trocken genug, um einmal gemäht zu werden; im vorderen Bereich ist die Wiese weniger feucht. Die Standortverhältnisse und die „einschürige Mahd" brachten eine bunte Vegetation hervor mit verschiedenen Gräsern, Sumpfdotterblumen, Kuckuckslichtnelken und Knabenkräutern. Diese Orchideen benötigen im Frühjahr lange Feuchtigkeit. Der Fruchtkörper muss im Sommer trocknen können. Nur eine späte Mahd und das Abtrocknen des Heues gewährleisten den Orchideen die Saatreifung. Der BUND Unterweser erhält die typische Artenvielfalt dieser vom Land gepachteten Wiese durch sehr extensive Bewirtschaftung eines Pferdehalters und Zurückschneiden von Gehölzen.

Wir sehen genau hin! (©E.Rachor)
Wir sehen genau hin! (©E.Rachor)
Orchideenwiese bei Drangstedt (©E.Rachor)
Orchideenwiese bei Drangstedt (©E.Rachor)
Breitblättriges Knabenkraut (©G.v.d.Heide)
Breitblättriges Knabenkraut (©G.v.d.Heide)
Sumpfdotterblume (©E.Rachor)
Sumpfdotterblume (©E.Rachor)


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