BUND Unterweser

Wiese an der Geeste

Feuchtwiese an der Geeste

© BUND  (© BUND)

Die Wiesenlandschaft am Geeste-Mittellauf entstand durch landwirtschaftliche Nutzung des nassen Niedermoores. Die früher regelmäßigen Überschwemmungen sorgten ausreichend für Nährstoffe. Nur im späten Sommer war die Wiese trocken genug, um einmal gemäht zu werden. Diese „einschürige Mahd" brachte zusammen mit den Bodenverhältnissen eine artenreiche Vegetation hervor, neben verschiedenen Gräsern mit Kuckuckslichtnelken, Wegerich-, Distel- und Hahnenfußarten. Näher hin zur Geeste wachsen Engelwurz, Blutweiderich und Mädesüß, in der Nachbarschaft sogar Knabenkräuter. Durch die Pflanzenvielfalt haben Insekten und Wiesenvögel bessere Lebensbedingungen als auf den artenarmen „Grünländern“ der intensiven Landwirtschaft. Der BUND Unterweser versucht die Artenvielfalt mit Hilfe eines ortsansässigen Bauern und einmaliger Mahd im Sommer weiter zu entwickeln.

 (© W. Gusky)
Schild an der Feuchtwiese  (BUND)